AUFRICHTIGKEIT - ZUVERLÄSSIGKEIT - KREATIVITÄT

Compliance              ....handeln im Einklang mit geltendem Recht....

Firmen und deren Unternehmensleitungen sind über die §§ 9, 30 und 130 Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG) verpflichtet sicherzustellen, dass aus dem Unternehmen heraus keine Gesetzesverstösse erfolgen. Entsprechende Organisations- und Aufsichtsmaßnahmen sind zwingend einzurichten. Wird dies versäumt können Unternehmensleitung und auch die Firma selbst zu Strafen verurteilt werden, sollte es aus dem Unternehmen zu Gesetzesverstößen kommen. Unter Umständen drohen empfindliche Strafzahlungen. Im Falle eines Verstoßes gegen diese Pflichten kann das Management für einen Verstoß gegen die Organisationssicherheit durch unzureichende Compliance-Organisation auch persönlich haftbar gemacht werden. Zudem muß das Unternehmen damit rechnen, dass gegen die Firma oder die Firmenleitung ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet wird, weil den Organisations- und Aufsichtspflichten nicht ausreichend nachgekommen wurde. Die Gesamtheit diesbezüglicher im Unternehmen zu implementierender Maßnahmen und Prozesse um Compliance sicherzustellen werden vom Institut der Wirtschaftsprüfer im IDW-Prüfungsstandard PS 980 als Compliance Management System (CMS) beschrieben. Aufgabe dieses Systems ist es, dass Risiken für wesentliche Regelverstöße rechtzeitig erkannt werden und solche Regelverstöße verhindert werden können.

Auslagerung....warum?

Gute Compliance schafft bei Kunden Vertrauen und wirkt sich damit zunehmend geschäftsfördernd aus. Im Hinblick darauf muss sich jedes Unternehmen die Frage stellen, ob es sich nicht auf effiziente Weise durch Auslagerung von einem Teil der "Compliance Bürde" entlasten kann. Denn grundsätzlich sollten Compliance-Mitarbeiter nicht am operativen Geschäft beteiligt sein welches sie überwachen. Auch wenn dieser Grundsatz bei kleineren Unternehmen unter Berücksichtigung des Umfangs, der Komplexität und des Risikogehalts des Geschäfts nur eingeschränkt gilt, lässt sich diese Anforderung durch Auslagerung bestens entsprechen. Es ist ernsthaft in Erwägung zu ziehen, diesen überschaubaren Mehraufwand in Kauf zu nehmen, um sich sodann dauerhafte Entlastung bei der Bewältigung der Compliance-Aufgaben zu verschaffen. So kann erreicht werden, dass Ressourcen nur im jeweils benötigten Umfang für Compliance-Aufgaben in Anspruch genommen werden. Darüber hinaus lässt sich so die gesetzlich geforderte Unabhängigkeit und die geschäftspolitisch gewünschte Diskretion der Compliance-Funktion sicherstellen.